Mit der Zeit wurde mir klar: So kann es nicht bleiben. Ich vereinbarte ein Treffen. In den Tagen davor malte ich mir aus, wie schrecklich es werden würde.
Angenehm war es dann wirklich nicht. Aber auch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Heute können wir uns wieder in die Augen sehen.
Gideon hat Angst. Gottes Therapie: Er schickt ihn in das feindliche Heerlager. Dort erfährt er etwas, was ihm Mut macht.
Es könnte nützlich sein, darüber nachzudenken, dass der Weg zur Freiheit von Angst manchmal einen Ausflug mitten ins Herz dessen beinhaltet, was uns bedrohlich erscheint. Und genau dort könnten wir wie Gideon eine neue Wahrheit entdecken, die uns mit Hoffnung erfüllt." (Adrian Plass)1
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Plass, Adrian, Gesprengte Mauern. Andachten bis zur Auferstehung, Moers 1995